Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Universitätskinderklinik
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Teil 3: Nach der politischen Wende 1990

Es wurde kein Mitarbeiter negativ evaluiert. Horst Köditz wurde Rektor der Medizinischen Akademie Magdeburg (MAM). Mehrere DFG-Projekte wurden bearbeitet. Die gesamte Technik der Klinik wurde mit staatlichen Mitteln und privaten Zuwendungen modernisiert. Mehrere Neubau-Projekte wurden erarbeitet, aber nicht realisiert. Strukturelle Veränderungen: Rückführung der humangenetischen Abteilung als Institut für Humangenetik. Übernahme des Projektes Genetisches Register durch V. Steinbicker. Wegfall des II. Lehrstuhles für Kinderheilkunde und Berufung von W. Thal als Univ.-Prof. für Pädiatrische Pneumologie.

 

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Das Zentrum für Kinderheilkunde, 2001

Habilitationen: Torsten Abel (1990), Renate Richter (1991), Wolfgang Lamme (1991) und Klaus Mohnike (1999).

1993 Überführung der MAM als Medizinische Fakultät in die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Bildung des Zentrums für Kinderheilkunde (Geschäftsführender Direktor bis 1996 : Prof. Dr. H. Köditz) mit eigenständigen Kliniken:

Uwe Mittler (geb. 1941) wurde 1993 im Rahmen eines ordentlichen Berufungsverfahrens zum Universitätsprofessor berufen.

Leiter der Ambulanz: Dr. Klaus Mohnike. Aufgabe der Stationen 5 und 7 im Komplex Halberstädter Straße, Vorbereitungen zur Übernahme der Station 1 (Bördehof) in den Komplex Wiener Straße.

Die Städtische Kinderklinik im Walter Friedrich-Krankenhaus Magdeburg-Olvenstedt wird in Nachfolge von F. Meinhard von Frau Dr. Barbara Knittel (geb. 1949) geleitet.

1991 erfolgt die Gründung des Fördervereins "Karl Nißler".

Nach Ausscheiden von Horst Köditz wurde ab 1.10.1996 Wilhelm Thal Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinderheilkunde und mit der kommissarischen Leitung der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie beauftragt. Gesamtbettenzahl 130 mit sinkender Tendenz. Übernahme der Station für Kinder und Jugendpsychiatrie in die Kinderklinik. Ausbau der Intensiv-Neonatologie in der Universitätsfrauenklinik. Rekonstruktion des Frühgeborenenhauses. Planung der Übernahme der Station 3 nach Container-Bau in den Komplex Wiener Straße. Zuordnung der Pädiatrischen Radiologischen Diagnostik (Leitung: Priv.- Doz. Dr. L. von Rohden) zur Klinik für Diagnostische Radiologie (Dir. Prof. Dr. Döhring). 1991 Wahl von Prof. W. Thal zum ordentlichen Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und 1996 zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher LEOPOLDINA.

Nach Ausscheiden von Wilhelm Thal im September 1998 Wahl des aus Münster kommenden Prof. Dr. Gerhard Jorch zum Geschäftsführenden Direktor des Zentrums für Kinderheilkunde, der am 1.4.1998 als Ordinarius für Kinderheilkunde nach Magdeburg berufen worden war und die Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie übernommen hatte. Zuordnung der von W. Thal (bis 1998) und N. Bannert (bis 1999) geleiteten Klinikbereiche zur Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie. Nach dem Einzug der Station 3 (Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie) in den Containerbau wurde im Jahr 2000 der Klinikkomplex Halberstädter Straße 13 aufgegeben.  

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Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, 2001

Letzte Änderung: 27.07.2015 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
Spezielle Arbeitsbereiche

Neben der Allgemeinen Pädiatrie, der Kinderintensivmedizin und des Perinatalzentrums (Level 1) befinden sich in der Universitäts- kinderklinik nachfolgende spezielle Arbeitsbereiche.

Hämatologie und OnkologieEndokrinologie und Stoffw.Exper. Pädiatrie / Neonatol.